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das traumexperiment / rollenspiel shades city und neuville sur mer

ooc 1: gleich zu anfang, ich versuche in einem blogbeitrag die rollenspielerlebnisse der letzten wochen von 2 verschiedenen rollenspielsims zusammenzufassen. bilder sind sich bitte zu denken, wie üblich war ich mit dem knipsen nachlässig gewesen. hier noch eine warnung, zeitweise wird es sehr brutal und deftig werden. zartere gemüter sollten ab jetzt dieses blog verlassen.

jean ratatouille, finanzbeamter in neuville sur mer, legte sich zufrieden in das bett seines kargen zimmer in der pension. nach einem gespräch mit monsieur talleyrand, dem bankier, am strand hatte er angelique zu der tauchschule am strand verholfen. langsam dämmerte er dahin und trotz der zufriedenheit verloer er sich wieder in die träume, wo er so klar von dieser anderen stadt träumte und diesem arzt. wenn er morgens erwachte, war im jedes mal, als wäre er selber die geträumten personen. als wäre es ein anderes leben…..

der arzt erwachte in shades city. dr. julius hieronymus blendend hatte es weit gebracht. er hatte seine eigene privatklinik und die kriminellen der stadt hatten ihn zu ihrem leibarzt erkoren, schätzten sie doch seinen faible zur anonymität. er ging unter die dusche und kleidete sich danach an. johnny die nase wartete schon, nachdem er ihm 2 tage zuvor 3 kugeln aus seinen gedärmen heraus operiert hatte. johnny war eindeutig auf dem weg der besserung. er nahm nie mehr als einen patienten an und dann auch nur die herausfordernten fälle. irgendwelche bockscheine stellte er nicht aus. genitaluntersuchungen kamen nicht in frage, dafür hatte es die kasper im staatlichen krankenhaus, wenn da überhaupt mal ein arzt da war….

jean begann zu schwitzen, wie sich der traum für in einen albtraum verwandelte. er sah, wie sich der arzt…

…umzog, eine maske aufsetzte und ein riesiges rasiermesser in die hand nahm. der arzt, der nun keiner mehr war, rannte in die tunnel, die unterwelt von shades city. endlich war er bei den containern angekommen, seiner pension seeblick. dort wartete er wie eine spinne im netz auf seine opfer. plötzlich tauchte eine braut auf, marke strassenschlampe. er, der sich hugo nannte, versteckte das messer hinter seinem rücken und ging auf sie zu. kichernd begrüßte er sie „willkommen in der pension seeblick“. soh ja, sie war mißtrauisch. aber er war klein und schmächtig, da fühlte sie sich rasch sicher. wie sie ihn näher an sich heran ließ und sogar mit mutigen schritten auf ihn zuging, ging er, angst heuschelnd in die knie und sein messer durchtrennte mit zwei schnitten die sehnen in ihren knien. sie schrie so laut, wie sie fiel, es war eine wohltat für seine ohren. seine hose öffnend fiel er über sie her udn während er sie brutal nahm, schlitzte sein messer immer wieder durch ihren körper, bis beide im blut badeten. er kam gewaltig, doch sie war schon tot. schnell begann er sie auszuweiden und zu zerschneiden. kichernd brachte er die fleischstücke in sein versteck und schmiss den rest das wasserbecken, seinem see. mit irrem blick machte er sich über das fleisch her, irgendwo aus den tunneln begannen es zu heulen… vielleicht wölfe oder andere wesen….

jean erwachte schweißüberströmt. er konnte sich an jede szene seines traums erinnern und sah panisch an sich herab. kein blut, gott sei dank. er ging unter die dusche und zog sich dann an. heute sollte das jetski-rennen sein. monsieur talleyrand moderierte. ein junger typ namens veron machte mit, angelique, die dame von der presse, madame shoshana und andere. jean war sich sehr sicher, hatte er doch erfahrung und hatte zudem geübt. doch holte er nur den 3. platz. veron den 2. und angelique den 1. platz. diesmal schlief er auf der stelle ein, nachdem er sich ins bett gelegt hatte. daher war der traum diesmla gnädig, er sah nur 2 spitze zähne die sich in die haut eines menschen gruben. so erwachte er sehr erfrischt. was auch nötig war, denn heute stand die gerichtsverhandlung an, bei der er als geschworener geladen war. ein junger kerl sollte eine junge frau vergewaltigt haben. mit ihm waren 3 weitere geschworene geladen. veron, ein reicher musiker und von beruf sohn seines bankiervaters, eine blinde dame und eine madame moulin. der przess war sehr schwierig und fußte auf indizien, behauptungen und mutmaßungen. sie vertagten auf den nächsten tag. nach der kompletten beweisaufnahme zogen sie die geschworenen zurück und befanden einstimmig, dass keine beweise vorlagen und im zweifel für den angeklagten, obwohl sie alle bauchgrimmen bei der entscheidung hatte. wie jean „nicht schuldig“ verkündete brach ein regelrechter tumult im saal aus. hängenden kopfes begab er sich in die pension und legte sich schlafen…

…wieder dieser arzt in dieser anderen stadt. diesmal hatte er nichts zu tun und fuhr in die bar. dort bestellte er einen kaffee. er beachtete die anderen gäste eher sporadisch und seine freundlichkeit bezog sich auf „guten abend, einen kaffee bitte, danke, auf wiedersehen“ ansonsten war er abweisend und manchmal gar angriffslustig, obwohl dort regelrechte schränke verkehrten. er fuhr wieder in die klinik und zog sich um. endlich war er wieder in den tunneln. lachend lernte er die vampirin taria kennen und ließ sie von seinem blut kosten. dafür verprach sie ihm opfer. er war gespannt, ob sie wort hielt…

mit mulmigen gefühl erwachend, machte jean seine morgentoilette. er mußte unbedingt an die bücher der stadt herankommen, damit er die prüfen konnte. der bürgermeister schien sich samt stadtkasse aus dem staub gemacht zu haben. so fuhr er nach paris und schilderte sein anliegen. man erklärte ihn dort zum kommissarischen bürgermeister von neuville sur mer. zurückfahrend war er sehr zufrieden. endlich konnte er die bücher einsehen und dann brauchte er nur noch beweise, um bei monsieur talleyrand vorsprechen zu können. seine sizilianische familie legte darauf wert… monsieur talleyrand war einfach perfekt darin, geld gewinnbringend anzulegen. und für den fall der weigerung…. seine hand glitt unter dem jackett über den 45er revolver und streichelte ihn. langsam dämmerte er dahin…

…hugo aus den tunneln wartete wieder auf opfer in seiner pension seeblick zwischen den containern und am bassin mit dem dreckig-stinkenden wasser darin, seinem see. plötzlich tauchte taria mit einem pärchen auf. nicht lange und sie fiel über den mann her, drückte ihre zähne in dessen hals. der mann war ein hüne, aber danach, war er nur noch ein bündel voller elend. die frau heulte zeter und mordio. hugo lachte, das war ganz nach seinem geschmack. trotzdem tötete er sie nicht. denn  er hatte eine idee. er wollte die tunnel mit menschen bevölkern. so dass er nie wieder nach oben mußte, um sich opfer zu suchen. menschen liebten es zu ficken und nachkommen zu produzieren. schon in 20 jahren konnte er sich ganze herden an menschen halten. auch die vampire und wölfe in den tunneln würden davon profitieren und die menschen konnten sich ganz ihren wilden trieben hingeben. mit dem pärchen wollte er den anfang machen und lud sie dazu ein, gast in seiner pension zu werden. sie stimmten zu…

jean erwachte wieder nass von seinem schweiss im zug, kurz bevor er raus mußte. in neuville sur mer angekommen, machte er sich sofort an die arbeit und überprüfte die bücher der stadt. triumphierend lächelnd fand er die beweise, die er gegen den bankier einsetzen konnte. doch… die stadt war pleite. schnell faßte er einen finanzierungsplan, der die stadt retten sollte und verfaßte folgendes schreiben:

liebe bürgerinnen und bürger,

wie sie alle wissen, steht es um die finanzen unseres ortes sehr schlecht. der betrug des ehemaligen bürgermeisters hat ein größeres loch in die städtischen finanzen gerissen, wie bisher angenommen. daher tritt ab sofort folgende zusätzliche regelungen aufgrund der derzeit desolaten lage der städtischen finanzen in kraft:

1) nutzung des städtischen fax oder telefons je benutzung und für eine minute: 0,50 euro.
2) ein getränk aus dem büro des bm: 2,00 euro.
3) liegeplatz hafen, zusätzliche exlusivgebühr: 500,00 euro mtl. je liegeplatz.
4) auskünfte seitens der stadt: 5,00 bis 20,00 euro je nach dauer und schwere.
5) städtische kulturabgabe: 50,00 euro pro bürger und jahr.
6) innerörtliche maut: 100,00 euro pro bürger und jahr.
7) sondermüllabgaben für ärzte und apotheker: 20,00 euro mtl.
8) grundstücke ab 300 qm werden mit doppelter grundsteuer bewertet als luxusabgabe.
9) die stadt wird zu 10 prozent am erlös an der örtlichen presse beteiligt, da diese von der stadt profitiert.
10) die gendarmerie hat eine gefahrensabgabe zu bezahlen aufgrund der gelagerten schusswaffen, zur finanziellen unterstützung der hiesigen feuerwehr. je schusswaffe und jahr: 50,00 euro.
11) auch die post, gendarmerie, andere institute und unternehmen haben die innerörtliche maut abzutreten.
12) kurtaxe je einwohner und jahr: 200,00 euro, kurtaxe je tourist und durchreisender: 3,00 euro pro tag. angestellte der post werden als durchreisende behandelt, alle anderen als einwohner.
13) je bootsbesitzer eine leuchtturmabgabe von mtl. 7,50 euro.

mit freundlichen grüßen

ihr jean ratatouille

kom. bürgermeister der stadt neuville-dur-mer

 

plötzlich rumorte es in neuville sur mer. die bevölkerung murrte, vorallem die presse. wie sich herausstellte, weil der ansässigen journalistin der leuchtturm gehörte, stachelte sie die bürgerinnen und bürger auf. in der zeit lernte er madame moulin besser kennen, die sich auf eine assistentenstelle in der verwaltung bewarb. beim bewerbungsgespräch konnte er ein schmunzeln kaum unterdrücken, wie sie im recht kurzen rock ihm gegenüber saß und die beine betont langsam übereinanderschlug. ihr lebenslauf war vielversprechend und sie bekam den job. er klärte sie noch über ihre schweigepflicht auf. nach einem essen verzog er sich dann in sein pensionszimmer und sank schnell in morpheus arme…

…der arzt in shades city schmolz aus irgendeinem grund silber, welches er in pistolenkugeln füllte und diese dann auch noch damit tränkte. nachdem erkalten, füllte er 4 pistolenmagazine und 2 davon schob er in die luger. schnell zog er sich um, legte die maske und pistolen an und war schon in den tunneln. hugo machte sich vorwürfe, wie er so nachlässig sein konnte, fast wäre er opfer eines sich in der verwandlung befindenten wolfes geworden, wäre er nicht schnell abgehauen. er strich über die waffen, mit einem ganzen rudel konnte er es nicht aufnehmen, auch wenn in dem messer ein wenig silber eingewirkt war. doch 4 wölfe konnte er mitnehmen, wenn er die pforte zum tod überschritt…

madame moulin hinterließ jean eine nachricht über ihre getätigten vorgänge. der musiker veron wollte wohl unbedingt den revoluzzer mimen. aber gut, auch der mußte sich der obrigkeit, dem staat beugen. auch er würde zahlen müssen. da jean aber nochmal in paris war, konnte er gute nachrichten vermelden. man hatte ihm soforthilfen zugesagt, sodass er einen ganzen teil der maßnahmen zur finanzierung der stadt ändern bzw. ganz abschaffen konnte. wieder schrieb er an die beförderung:

liebe bürgerinnen und bürger,

letzte woche war ich in paris unterwegs und habe dort verschiedene bundesmittel für unser finanziell gebeuteltes städtchen beantragt. nun die erfreuliche nachricht: ein großer teil davon wurde mit sofortiger wirkung gewährt. daher entfallen einige maßnahmen zur einnahmesteigerung der stadt:

1) auskünfte seitens der stadt: 5,00 bis 20,00 euro je nach dauer und schwere.
2) städtische kulturabgabe: 50,00 euro pro bürger und jahr.
3) innerörtliche maut: 100,00 euro pro bürger und jahr.
4) die stadt wird zu 10 prozent am erlös an der örtlichen presse beteiligt, da diese von der stadt profitiert.
5) auch die post, gendarmerie, andere institute und unternehmen haben die innerörtliche maut abzutreten.
6) kurtaxe je einwohner und jahr: 200,00 euro, kurtaxe je tourist und durchreisender: 3,00 euro pro tag. angestellte der post werden als durchreisende behandelt, alle anderen als einwohner.
7) je bootsbesitzer eine leuchtturmabgabe von mtl. 7,50 euro.

folgende maßnahmen bleiben mit veränderungen bestehen:

1) liegeplatz hafen, zusätzliche exlusivgebühr: 500,00 euro mtl. je liegeplatz, bei einem bruttojahresverdienst ab 80,000,- euro.
2) grundstücke ab 300 qm werden mit doppelter grundsteuer bewertet als luxusabgabe, bei einem bruttojahresverdienst ab 80.000,- euro.

diese maßnahmen bleiben unverändert bestehen:

1) nutzung des städtischen fax oder telefons je benutzung und für eine minute: 0,50 euro.
2) ein getränk aus dem büro des bm: 2,00 euro.
3) sondermüllabgaben für ärzte und apotheker: 20,00 euro mtl.
4) die gendarmerie sowie jeder andere schusswaffenbesitzer hat eine gefahrensabgabe zu bezahlen aufgrund der gelagerten schusswaffen, zur finanziellen unterstützung der hiesigen feuerwehr. je schusswaffe und jahr: 50,00 euro.

mit freundlichen grüßen

ihr jean ratatouille

kom. bürgermeister der stadt neuville-sur-mer

 

selbst die presse zeigte sich positiv überrascht. madame moulin interessierte ihn mehr und mehr. sie neckte ihn udn er brachte sie dazu, sich mit einem roten stift „ich habe zu gehorchen“ auf den bauch zu schreiben. eigentlich war er nicht der typ für eine beziehung, hatte er doch zuviel anderes zu tun, doch in ihrem fall war er bereit eine ausnahme zu machen und sie auszubilden, bis sie seine wünsche von seinen augen ablesen konnte. nachdenklich streichelte er mit der behandschuhten hand ihren nacken und über ihren hals. er konnte riechen, dass sie nicht abgeneigt war, sie hätte jederzeit das büro verlassen können. jean verabschiedete sich und begab sich in die pension. jetzt brauchte es nur noch ein treffen mit monsieur talleyrand und seiner *hüstel* begleiterin, madame bettencourt. oh ja, er wird monsieur talleyrand sogar erlauben, sie in seinem beisein zu ficken, wenn er von ihm verlangen wird, jean in den aufsichtsrat der bank aufzunehmen. die familie verlangte taten! zufrieden fiel er in den schlaf…

…hugo aus dem tunnel schnitt leise summend fleisch von einem knochen und wünschte sich mehr frauen, bei männern mußten immer erst die haare entfernt werden. trotzdem würde es ein leckerer eintopf werden.

 

ooc 2: ich hoffe, es ist angenehm lesbar. es sind sicher nicht alle rp-vorkommnisse, aber ich hatte das blog ziemlich schleifen lassen mangels lust, knutschereien mit der muse und so. ob ich wieder regelmäßig berichten werde, kann ich nicht sagen, da mein rl mehr und mehr purzelbäume schlägt. 🙂

vom paradies in die hölle / hippie-rp auf arruba, staffel 1, episode 0.03 die letzte

orgix versteckte sich hinter dem schuppen, bis sein vater wutschnaubend und völlig besoffen an ihm vorbeigetorkelt war und ihn nicht entdeckt hatte. schnell machte sich orgix auf den weg zu den anderen. salome, lorinda und afrika waren schon da und liessen joints kreisen. ganz entspannt setzte er sich dazu und rauchte mit.

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lorinda begann irgendwann sterne zu zählen und nach einer nachfrage von salome gab orgix afrika etwas von seinen kräutern und tränken, die er mit in einen joint verbaute. wie orgix an die reihe kam, nahm er einen tiefen zug, zog sich aus und begann nackt zu tanzen. sein speer der liebe (eine hommage an brom) leuchtete im mondlicht und wippte im takt mit seinen füßen auf und ab. lorinda begann die sterne zu zählen und er liess sich nach dem tanz neben salome nieder, die seinen zepter erfaßte und es es zum leuchten brachte. doch dann hörte er seinen vater brüllen und mußte sich aus den zärtlichkeiten lösen. er zog sich an und rannte nach hause. plötzlich spürte er einen stich im halsbereich und ihm wurde schwindlig, dann brach er zusammen.

er kam schaukelnd wieder zu sich und nach längerer orientierung stellte er fest, er war auf einen frachter. neben ihm lag ein brief, den er öffnete und mit zittrigen fingern las:

„mein lieber junge,

es tut mir leid, dass ich dich wegschicken muss, aber du verkommst hier mehr und mehr. dein onkel adolf und tante eva sind bereit dich aufzunehmen. sie leben in patagonien und stellen eine armee zusammen, um das groß-patagonische reich auszurufen. bei ihnen wirst du gut aufgehoben sein und sicher in ihrer armee mindestens zum general aufsteigen.

ich bin stolz auf dich, mein junge, mein general… dein papa!“

orgix lehnte sich zurück und begann zu weinen. die hölle erwartete ihn.

 

ooc: das hippie-rp ist vorbei, es war schön, aber für ein rp passiert zu wenig darin. 🙂

mary’s neue pläne und gianni der brave / chicago 1928, staffel 2, episode 0.01

mit einem weinenden und und einem lachenden auge las mary, dass di valpecca tot war. weinend bzw. wütend darüber, dass sie ihn nicht geschnappt hatte. lachend, weil sie sich nun nicht mehr vor ihm in acht nehmen mußte und so hatte sie wieder zeit für neue taten. mit einigen beamten der bundesbehörde kehrte sie in an ihren arbeitsplatz nach chicago zurück und machte sich über die akten in ihrem büro her. ganz unten lag ein umschlag, den sie neugierig öffnete. heraus kam ein entwurf zu einem zeitungsartikel. nachdem sie ihn gelesen hatte, lachte sie laut und bekam sich kaum wieder ein. sie beglückwünschte sich, dass sie einen ihrer besten leute an die front geschickt hatte. der artikel konnte etlichen leuten das leben schwer machen, ganz besonders dem neuen padrone.

schnell ging sie rüber in das büro der tribune, wie sie ally vorfand. nach ein wenig geplänkel, kam diese unselige schwarze herein. dieses verdorbene sklavenluder. mary’s heisse südstaatenseele haßte sie abgrundtief. lori fing an, sich über das auto aufzuregen, das ein wenig auf dem bürgersteig parkte. sie drohte mary mit dem gesetz. die sklavin drohte mit dem gesetz! derweil gab mary eine anzeige auf und bezahlte zusätzlich für einen trauerrand drumherum. ally verabschiedete sie, aber mary dachte gar nicht daran zu gehen, erst wollte sie einen probedruck sehen. während sie wartete und auf die stänkereien von lori reagierte, beschaute sie die junge frau genauer, besonders weil ihr der voodoo-unsinn wieder einfiel, von dem lori geschwatzt hatte. sie würde sich die akten über sie und ihre eltern kommen lassen. was, wenn sie in afrika geboren wäre? ruckzuck wäre sie wieder im busch, statt die feine dame zu mimen. lori reagierte ein wenig aggressiv, was mary nur noch mehr anstachelte. aber dann hatte ally den probedruck fertig und mary nickte ihn ab.

sie verliess die tribune, stieg in ihr auto und fuhr eine runde, bis sie am cotton-club eine zappelige feli sah. sie hielt an und unterhielt sich mit ihr. feli schien nervös wegen der show und scheinbar schien sie auf jemanden zu warten. innerlich mußte mary kichern und fast hätte sie das mädchen bedauert. fast! sie sprach feli noch mut zu und brauste zurück in ihr büro. dort begann sie zu telefonieren und forderte etliche akten an. es wurde zeit, schwarze dinge ins licht zu zerren.

 

gianni brauste derweil in den cotton club wo er einen alten mann, der ihm als mr. morello bekannt war, an einen der tische sitzen sah, daneben standen lori und feli.

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nach der begrüßung und einen zarten kuss für feli, bot mr. morello ihm einen platz an. nachdem er erfuhr, dass gianni ein freischaffender journalist war, versuchte morello ihn auszuquetschen. aber gianni wiegelt ab und umschiffte die fragen. im gegenzug stellte er fragen. so erfuhr er, dass morello kendrone angeblich nicht leiden kann, aber durchaus geschäfte tätigt. und gianni möge doch mal mit seinen reportagen bei seiner nichte vorbeischauen, sich aber gut überlegen solle, was er so schrieb. gianni willigte begeistert ein und ob er das machen würde. aber ob das dem alten gefallen würde, das stand auf einem anderen blatt papier.

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gianni schwafelte den alten über ehre voll und dass feli nicht mehr arbeiten soll, sobald sie seine frau ist. morello schien ihm den schmalz zu glauben. und falls nicht, gianni war’s egal. feli lieferte eine tolle, heisse show und so hatte gianni einen grund, sich nicht mehr zu sehr mit dem onkel von ally zu befassen.

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oh ja, seine süße hatte den applaus mehr wie verdient. sie kam dann noch zu seinem tisch und sie tauschten versteckt zärtlichkeiten aus. dann mußte sich gianni verabschieden.

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wenn nächsten sonntag wahlen wären…

blabla – politik am samstag!

2 blogs an einem tag… das rührt daher, weil ich gerade die wochenshow in der mediathek vom zdf angesehen habe. mediathek… was ’n blöder name! aber egal… nachdem ich die sendung angeschaut habe, beschäftigte mich der gedanke: „was soll ich wählen?“ die betonung liegt auf was, schließlich zählen tiere lt. gesetz zu den dingen und gegenständen! ihr werdet nun sagen: „aber du kannst doch nicht diese unsere politiker als tiere bezeichnen!“ warum nicht? der mensch gehört zu den säugetieren. wobei, wenn ich mir die politik so anschaue, dann wohl doch eher zu den amöben, wobei die weitaus größeres potential haben, zu überleben. jedenfalls würde eine kuh nicht den steinbrück für 25.000 euro und sein stumpfsinniges gelaber einladen und gleichzeitig die gebühren für strom und wasser, mit dem verweis auf erhöhte kosten durch die förderung von regenerativen energien, erhöhen. daher… kühe in den vorstand der stadtwerke bochum und anderen energieunternehmen, die seit jahr und tag milliarden an atomstrom verdient haben, völlig ohne risiko. die forschung wurde vom steuerzahler bezahlt, der steuerzahler trägt das risiko, wenn es einen gau gibt, die entsorgung trägt der steuerzahler. was machen die energieunternehmen? die bezahlen die paar hansel, die in den werken beschäftigt sind und scheffeln die kohle des… na, wem wohl?… steuerzahlers. „hallo frau weiss, natürlich kassieren wir ihre kohle und werfen sie unseren vorständen in den rachen. selbstverständlich bauen wir keine neuen leitungen, so können sie sicher sein, dass auch weiterhin die windräder still stehen und sie allenfalls durch das masturbieren einen steifen nacken bekommen!“

 

also, was wählen?

die cdu/csu? gott bewahre! die haben das weitergeführt, was die spd zusammen mit den grünen begonnen hatte: eine desaströse sozialpolitik und die übliche reichenkungelei.

die fdp? also bitte, da kann man auch das kasperletheater in augsburg besuchen.

die grünen? diese wendehälse? auf keinen fall! man höre nur den oberguru aus baden-württemberg: gegen akw, aber gaskraftwerke müssen her. hallo! gas ist endlich, wie uran und öl auch! wir erinnern uns… für frieden, schwerter zu pflugscharen etc. aber kaum waren sie an der regierung, da schrien sie nach den springerstiefeln und maschinengewehren.

die spd? die „sozies? gröhl!“ konsorten wie gabriel, steinmaier und steinbrück? keine meinung zu irgendwas? stumpfsinniges gelaber und generelles leberversagen bei so gut wie jeder debatte? yay, mit denen klafft die schere zwischen arm und reich noch weiter auseinander. im grunde könnte die spd mit der cdu zusammengehen. wie wäre es mit sdu? sozial degenerierte union. wäre ein passender name.

die piraten? die piraten, ja ja, die piraten… erm, was machen die eigentlich? außer dass sie sich intern zanken hört man nix.

die linken? vom freibier für alle mal abgesehen, wofür stehen die eigentlich? sind sie mittlerweile wieder aus der ostalgie herausgekommen?

 

tja, was bleibt? vielleicht treten die violetten wieder an, dann werde ich die wählen. die sind noch frisch, entspannt und von denen weiss man nichts. eine echte alternative.