gianni nimmt die arbeit auf / chicago 1928, staffel 2, episode 0.05 und 0.06

gianni fuhr auf der suche nach tito morello mit seinem taxi die strassen entlang, dann entdeckte er molly am hafen. er begrüßte sie höflich und fragte, ob sie eine fahrt wünschen würde. sie wünschte. und so fuhren sie verschiedene stationen in der stadt an. nach ihrer verwunderung, warum er taxi fahren würde, erklärte gianni, dass guter journalismus eine sehr brotlose kunst sein kann und das taxi die miete für sein zimmer einbringt. der boden einer lagerhalle sei auf dauer ein wenig unbequem. eigentlich wollte er sie ein wenig aushorchen, aber am park begann sie ihn nach feli und ihrer beziehung zu ihm zu fragen. höflich aber direkt gab er molly zu verstehen, dass es sie nichts angehen würde und er schließlich auch nicht in ihrem privatleben herumschnüffeln würde. er fuhr sie noch zum club 4811, wo sie ihn bezahlte und sogar 10 cent trinkgeld gab. dann stieg sie aus und er fuhr weiter.

er fuhr am büro der tribune vorbei und erspähte tito hinter dem fenster. so parkte er und betrat das büro. tito bat ihn sich zu setzen und er begann sofort tito nach kendrone, dem personal vom cotton-club und nach der organisierten kriminalität auszufragen. auch nach dem neuen betreiber. zuerst zickte der alte mann ein wenig, aber da er nicht wollte, dass seine nichte mit den machenschaften von kendrone in verbindung gebracht werden würde, begann er die fragen zu beantworten. allerdings zu gianni’s unzufriedenheit. tito morello wußte gar nichts oder gab vor, nichts zu wissen.

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so machte gianni ihm ein angebot. er wollte an der tribune beteiligt werden, würde seinerseits auf ally achten und dass sie sich nicht um kopf und kragen schrieb. tito willigte nach einiger überlegung ein, gianni solle es aber selber mit ally klar machen, er würde die verträge vorbereiten. so verabschiedeten sie sich. noch am selben abend wurde ihm ein umschlag zugesteckt. der enthielt informationen, wie genau ally ihr geld bei der bank einzahlte. für weitere informationen sollte er 100 dollar am zeitungsstand hinterlegen. er fuhr zum geheimen club und telefonierte, nun hatte er einen schicken europäischen sportwagen weniger, dafür aber demnächst wieder etwas mehr geld. seufzend begab er sich zur ruhe.

 

an nächsten tag fuhr gianni zum club 4811, nachdem er die neueste ausgabe der tribune gelesen hatte. der club war nun dicht und die betreiber über alle berge. außerdem hatte ihn die anzeige interessiert, dass sich nun in der wäscherei ein weiteres gewerbe befand. wie er um das gebäude herumging, traf er ally am hintereingang. nach einem gewissen taxieren und beschnüffeln, brachte gianni direkt sein anliegen hervor. ally solle ihn an der tribune beteiligen und er würde darauf achten, dass sie sich nicht um kopf und kragen schrieb. zudem sei die beteilung nur deshalb, damit sie nicht seine artikel zensieren würde. ihr onkel wäre einverstanden. natürlich lehnte sie erbost ab. lächelnd teilte ihr gianni mit, dass er wisse, dass sie kendrones liebschaft sei und dass der finanzbeamte, der derzeit herumschnüffelt, sicher keine genauen details über ihre mittelverwendung erfahren solle. nach einigen tobereien und drohungen willigte sie ein und sie fuhren zum büro der tribune. dort hatte tito schon die verträge hinterlegt, die ally und gianni unterschrieben. er bekam sein exemplar und die schlüssel. nun war er teilhaber der tribune. er teilte ally mit, dass er kein geld wolle, da das taxi ihn über wasser halten würde. aber… wenn er mal welches braucht, dann wolle er nicht betteln müssen. sie versprach ihm ein sonderkonto anzulegen. trotz allem verlangte er 1 dollar für die fahrt, da sie noch in den cotton-club wollte. sie gab ihm 20 dollar, damit er sich einen neuen hut kaufen kann. innerlich kicherte er, er dachte gar nicht daran, das geld würde erstmal einige seiner laufenden kosten auffangen. bezüglich der beteiligung einigten sie sich auf stillschweigen und gianni würde seine artikel als freier mitarbeiter veröffentlichen.

am cotton-club angekommen gingen sie hinein. an einem tisch sass ein alter, sehr seriös wirkender herr mit einem großen breitschultrigen kerl, der aussah, als wäre er ein knochenbrecher. feli bediente und lori verkaufte tabakwaren. ally und er bestellten. beide nahmen sie einen espresso und ally bestellte sich zudem noch etwas zu essen. wie die espresso kamen, nahm er seinen hut so ab, dass feli ihn sehen konnte und vor ihren augen tauschte er die tassen aus. diesen weibern war alles zuzutrauen,darum ass er dort auch nichts. es gab ein wenig gegifte, dann trat lori auf und führte mit einer boa einen schlangentanz auf. ally sprang panisch auf. er grinste, kannte er diese viecher doch schon, schließlich hatte eines seiner vorbilder solche tiere gehabt. er äußerte die vermutung, wenn lori sich mit würgeschlangen auskennt, dann kennt sie sich sicher auch mit giftschlangen aus. bei manschen giften würde schon der hautkontakt ausreichen, dass der vergiftete nach wenigen tagen qualvoll verstarb. ally war das thema sehr unangenehm, was gianni sehr genoss. wie sagte ally doch? sie würden keine freunde werden.

feli machte ihn drauf aufmerksam, dass er doch einen artikel über die show schreiben könnte. erst war er sehr ablehnend eingestellt, wollte feli doch nur kostenfreie werbung haben. nachdem er aber lori am tisch kennenlernen konnte und die ihm sagte, dass sie einen kleinen shop in der wäscherei hätte, war mit einem mal sein interesse geweckt. er versprach, sie zu besuchen und mit ihr ein interview zu führen. dann verabschiedete er sich und fuhr zu seinem zimmer. er sass noch lange wach am küchentisch und spielte mit mary’s rasiermesser.

es war an der zeit zu beweisen, was er von ihr gelernt hatte und er wußte schon, wer das perfekte opfer wäre, um ally aus der zeitung zu komplimentieren. und sei es mit hilfe der gangster, die dann ihr konterfei in der tribune anschauen konnten…

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