ein verrat? drei fremde, die nacht und der detektiv! / chicago 1928, staffel 1, episode 0.05

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im cafe wartete mary eine gefühlte ewigkeit bis endlich ally eintrudelte. diese plapperte los, dass sie nur kurz zeit hätte, weil ihre pause nicht lang wäre und dass die tänzerin sophie sich irgendwie daneben benommen hätte. mary legte ihr 2 wochenlöhne auf den tisch und erklärte ihr, warum sie im club so arrogant zu ihr wäre. schließlich soll man nichts von ihrer verbindung ahnen. ally hielt sich mit informationen sehr bedeckt, außer dass sie eine tolle zeit mit einem duncan, die rechte hand von don kendrone, hätte. immerhin klang das vielversprechend, obwohl mary gehofft hatte, dass ally etwas über die buchhaltung des clubs in erfahrung gebracht hätte. so bat sie ally, madeleine burne über die schulter zu schauen. ansonsten wußte ally nicht viel zu berichten oder sie wollte nicht. mary verspürte wut und wollte ally mit ihrem revolver klar machen, wo sie sich wiederfinden wird, wenn sie sie hintergeht. zuvor schaute sich mary um und entdeckte eine frau vor der cafetür. daher behielt sie den revolver in der tasche und ging zur tür. sie bat die dame herein und an ihren tisch. wieder eine vom land, aber die schienen eh am besten formbar. sie stellte sich als tamara vor und erzählte, dass sie auf einen mann warten würde, der aber nicht gekommen wäre.

ally verabschiedete sich, obwohl mary sie bat, zu bleiben. aber ihre pause wäre vorbei und man würde schon auf sie warten. so unterhielt sich mary weiter mit tamara, die u. u. an einen job interessiert war. in dem moment krachte die tür des cafes auf und eine riesige frau in lumpen mit einem rucksack platzte laut in diesen ort der fürnehmen leisen unterhaltungen. betrunken, das in zeiten des alkoholverbots, grummelte sie vor sich hin und setzte sich an einen nebentisch. mary war sehr pikiert. tamara verabschidete sich und mary war mit dem trinkenden lumpensack allein. sie wühlte in ihrer handtasche, zog den revolver heraus, stand auf und hielt die waffe auf die fremde gerichtet. sie solle sofort die flasche abstellen, wenn sie nicht als fischfutter enden wollte. die frau tat wie geheißen, aber nicht ohne was von entspannung und nicht so haben zu faseln. mary befahl ihr, nachdem sie zufrieden gesehen hat, dass es irischer war, die flasche zu verkorken, ansonsten würde sie einen korken für das loch in ihrem kopf brauchen. die fremde drohte, dass dann was los wäre in chicago, wenn ihr etwas zustossen würde, denn sie wäre vom fahrenden volk. aber sie verkorkte die flasche, während mary erwähnte, dass es kein problem sei, die ganze brut an den galgen zu bringen. mary packte die flasche in ihre tasche und trug ihr auf, sie und die begegnung zu vergessen, dann stürmte nach draußen. erst nachdem sie das auto erreichte, steckte sie die waffe in die tasche zurück. ihre finger glitten dabei über das rasiermesser in der kleinen seiteninnentasche der handtasche. ah, es war so lange her… plötzlich spürte mary eine tiefe erregung und ein blutroter schleier legte sich über ihre augen. diese nacht war einfach zu schön, um sie nutzlos verstreichen zu lassen. grinsend startete sie den wagen und raste richtung hafen. denn dort fragte man nicht wie die menschlichen kadaver, die im fluß umherschwommen, umgekommen sind.

von weiten konnte sie ein tanzendes paar ausmachen. mit einem mal war ihre mordlust verflogen, so sehr faszinierte es sie, dass in dieser gegend, dem hafen, dort wo sich die raubtiere der nacht herumtrieben, ein paar tanzte. sie hielt an, stieg aus dem wagen und näherte sich dem paar. das paar löste sich voneinander und mary kam nicht umhin zu bemerken, dass es ein lustiger tanz sei und sie sich doch bitte nicht von ihr stören lassen sollen. die frau stellte sich als tanja fauldts vor und der mann…. ja, der kam ihr so bekannt vor. sein duft, sein auftreten, er erinnerte sie an jemanden. er raunte, dass sie seine visitenkarte hätte. ihr herz tat einen sprung und sie jubelte innerlich, es war jonah, der detektiv, mit dem sie den abend im club verbracht hatte.

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mit tanja plänkelte sie über die wundervolle nacht, in der alles so intensiv zu wirken schien. doch jonah zog sie mehr und mehr in seinen bann, so dass sie tanja völlig vergass. tanja verabschiedete sich bald.

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jonah und mary waren nun allein und so bat sie den detektiv, einen  auftrag für sie zu übernehmen. sie verabredeten sich für freitag und mary jubilierte erregt. sie würden sich wieder treffen. allerdings hoffte sie, dass jonah den auftrag annehmen und wenn er ihn annimmt, überleben wird. er war ein wichtiges teil, um die stadt und die von männern dominierten schatten zu säubern.

 

ooc: es war ein toller abend, vielen dank an alle. besonders dafür, dass ich den charakter mary so schön entwickeln kann. 🙂 die erzählung stimmt so nicht wirklich, denn die idee, mary eine mordlust zu schenken, kam mir erst, wie ich tanja und jonah tanzen sah. 😉 jaja, ich weiss, das sollte mir zu denken geben, aber hey, ich arbeite in einen sozialen beruf, da braucht es einen ausgleich. ;P bitte schaut euch in zasta ’s blog die tollen bilder u. a. von dem tanz an. und lest bitte auch die blogs von kenny, dem don kendrone und von neb, dem zigarrenmädchen ally.

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2 Kommentare zu “ein verrat? drei fremde, die nacht und der detektiv! / chicago 1928, staffel 1, episode 0.05

  1. Zasta Korobase Dezember 18, 2012 um 11:17 Reply

    Das wird Freitag sicherlich ein denkwürdiges Treffen. Und ob der Revolver so zum Bild der zarten Orchidee passt, das in Jonahs Kopf vor sich hin blüht … ach, raue Realität!

    • ganzbaf Dezember 18, 2012 um 11:40 Reply

      nichts ist wie es zu sein scheint, auch nicht die orchidee. denn so zart eine orchidee ist, so sehr muss sie sich in einem feindlichen klima mit vielen räubern beweisen.

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