mary zeigt zähne / chicago 1928, staffel 1, episode 0,04

säuselhauch!

 

vorab, ich hatte mir gestern kurz vor dem rp fest vorgenommen, bilder zu machen. aber das rp war so abwechslungsreich und intensiv, dass ich es (mal wieder) schlicht vergessen habe, sorry. aber ich habe mir aufgrund zasta ’s empfehlung neue garderobe zugelegt und unter viel fluchen und zähne in die schreibtischplatte versenken, an mary angepaßt. daher werde ich zur auflockerung zwischendrin eine kleine modenschau abhalten. die beiden letzten bilder sind nur für den detektiv bestimmt… vorerst. ;P nun aber los…

 

mary feixte nicht schlecht, wie sie auf einen ganzen stapel akten über don kendrone gestossen ist, während sie die abwesenheit des richters ausnutzte und sein büro durchsuchte. dieser fette alte sack war schlicht eine schlampe, der sich viel zu sicher auf seinen pöstchen fühlte. dass an seinen stühlchen schon von vielen seiten aus gesägt wurde, hatte er noch nicht realisiert. mary sah sich eine akte bzgl. steuerhinterziehung durch und packte ein paar relevante seiten in einen briefumschlag, den sie in ihre tasche steckte. die anderen akten steckte sie in ihre aktentasche und fuhr damit von einer guten freundin zur anderen. die versprachen ihr, sie zu verwahren und sollte ihr etwas passieren, sie zu veröffentlichen und vorallem, sie an die zuständigen bundesbehörden weiterzuleiten. mary vertraute diesen frauen völlig, denn durch mary hatten sie es in ein normales leben geschafft und so manche haßte den don leidenschaftlich wegen seinen missetaten.

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mit sich zufrieden brauste mary zurück ins gericht, wo sie nun den richter, auf den knien sein büro absuchend, vorfand. er schaute hoch und bellte, ob sie die unterlagen genommen hätte. das war nun definitiv zu viel. mary drückte hre schuhsohle auf seine nase und den absatz in seinen mund. leise antwortete sie, dass sie sich die akten genommen hätte und sie an sichere orte gebracht hätte. falls ihr was zustößt, würden diese veröffentlicht und an die zuständigen behörden geschickt werden. er, das kleine fette schweinchen, würde ab sofort keine zahlungen mehr erhalten, außer sie befand, dass er sie verdient hätte. er dürfte noch repräsentieren, hätte aber in allen relevanten fragen erst ihre erlaubnis einzuholen. ansonsten sei er wegen landesverrats dran. richter bush lief dunkelrot an, fügte sich dann aber, wie ihm bewußt wurde, welche strafe auf landesverrat steht. mary nahm ihren fuß zurück und verließ das gericht, ohne noch einmal nach dem richter zu sehen. so raste sie in den cotton-club.

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sie betrat den club, grüßte freundlich und dann fiel ihr auf, nachdem sie gesehen hatte, dass alle anderen festlich gekleidet waren, dass sie noch immer ihre bürokluft (1. bild) trug. sie entschuldigte sich schnell und peinlich berührt. dann sauste sie nach hause und zog sich um. wieder am club angekommen parkte sie frech auf den bürgersteig und betrat den club erneut, aber diesmal entspannt. ally stand mit einer anderen dame im club und bot tabakwaren an. mary gesellte sich zu ihnen und bestellte betont arrogant ein „spezielles“ tonic-water, während sie sich von ally eine zigarette geben ließ. ally fragte sie leise nach lilly, aber mary hatte sie weder gesehen noch etwas von ihr gehört. auch in ihrem zimmer sei sie nicht gewesen. sie teilte ally mit, dass sie sich große sorgen machen würde. dann legte mary 2 dollar auf ally ’s tablett und setzte sich an einen der tische. am nebentisch sass ein paar, aus dessen unterhaltung sie erfuhr, dass es sich um den mann um einen arzt handeln mußte. die frau neben ihm raspelte süßholz und schien eher einfacheren charakters zu sein. mary konnte sich nur mit mühe ein grinsen verkneifen. endlich trudelte eine kellnerin ein und nahm die bestellung am nebentisch auf. mary stöhnte innerlich und konnte es sich nicht verkneifen zu sagen, dass es erheblich schneller gehen würde, wenn man dem personal klare anweisungen erteilt. die fürnehms ignorierten sie. endlich kam der drink, den mary im gefühlten vorigen jahrhundert bestellt hatte. das paar nebenan bekam das essen, wobei die kellnerin den fehler machte, der dame den salat zu geben, obwohl den der herr bestellt hatte. den leuten schien das in ihrer gier nicht aufzufallen.

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die dame, bei der sie vorhin den drink bestellt hatte sah sich nach einem sitzplatz um. mary lud sie an ihren tisch ein und man stellte sich gegenseitig vor. madeleine burne erzählte, dass sie die buchhaltung für don kendrone machen würde und vorhin nur für die fehlende kellnerin eingesprungen sei. während sie sich unterhielten, sang Sophie mit schöner stimme und tanzte versucht lasziv. naja, jedenfalls schaffte sie es, das männliche publikum in ihren bann zu ziehen. mary fragte miss burne, ob sie denn in ihren jetzigen job und mit ihrem jetzigen gehalt zufrieden wäre. madeleine meinte, das würde aber sehr nach einem verhör klingen. mary lachte und bemerkte, dass der don endlich mal aus dem büro draussen war. so lud sie madeleine am montag ins cafe ein und entschuldigte sich, da sie den don um eine unterredung bitten müßte. don kendrone war so freundlich und führte sie in sein büro, wo er sie bat, platz zu nehmen. ohne umschweife begann mary ihr anliegen vorzutragen, sich wohl bewußt darüber, dass der don ein sehr gefährlicher mann ist.

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sie würde sich für die verarmten frauen der stadt einsetzen, auf denen die übergriffe nun überhand genommen hätten. daher wollte sie den don bitten, ihr waffen und munition zu liefern. aber keine colts. der don verschluckte sich am rauch, fragte sie aber dann, an welche waffen sie gedacht hätte. mary antwortete, den don immer direkt ansehend, dass sie tommy-guns samt munition wollte. natürlich faselte don kendrone davon, wie schwer es wäre, diese zu schmuggeln und was ihr das denn wert wäre. mary lächelte süffisant, es sei ihr die freiheit des don kendrone wert. mit einem mal verschwand jegliche freundliche mimik aus dem gesicht des don. er drohte ihr, sie möge besser das büro verlassen, bevor sie kalt gemacht würde. mary tat nichts dergleichen und blieb sitzen. ruhig erklärte sie ihm, dass richter bush äußerst schlampig wäre und beweise wegen steuerhinterziehung und anderen gesammelt hätte, dass sie die nun aber hätte. diese unterlagen seien an sicheren orten versteckt und würden weitergegeben, falls ihr etwas zustossen sollte. außerdem würde sie es sehr bedauern, wenn sie als hilflose frau, die sie nun einmal sei, mit den iren geschäfte machen müßte. die atmosphäre wurde noch eisiger, so bot sie don kendrone an, dies über die zahlungen an den richter zu verrechnen. der don willigte ein, ihr 4 gewehre und je gewehr 2 magazine munition zu liefern. mary griff in ihre handtasche und schob dem don den umschlag mit den belastenden papieren rüber, damit er sehen konnte, dass sie wort hielt. sie teilte ihm mit, dass er sie behalten könnte. don kendrone sah sich die unterlagen und erkannte, dass sie echt waren. er fluchte auf den richter. sie bat den don, dem richter nichts zu tun, weil der sicher noch mehr beweise hätte. aber darum würde sich al capone kümmern, sagte ihr der don. mary legte eine hand auf die des dons und schaute ihm sanft in die augen. sie bat ihn, ihr nicht nicht böse zu sein, sie tue das doch nur für die armen frauen auf der strasse. er nickte und sie verabschiedeten sich. draußen gab mary jeder angestellten des clubs freudestrahlend 3 dollar und begab sich zu ihrem auto. dann sauste sie in ihre wohnung und legte sich sehr zufrieden ins bett.

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am nächsten tag fuhr mary ins gericht, wo sie den richter kreidebleich antraf. er erzählte ihr, dass man seine 22 jährige tochter entführt hätte und dass sie das doch um himmels willen wieder gerade rücken soll. mary zog aufgebracht den colt aus ihrer tasche und drückte den lauf in den mund des richters. leise antwortete sie, dass es seine tochter ja nun 22 jahre gut gehabt und vom geld anderer leute gelebt hätte. es sei nur fair, dass sie nun auch mal das leben armer frauen teilen würde. und sollte er noch ein wenig mehr herumzicken, dann würde er wegen landesverrats baumeln. sie zog die waffe wieder zurück und steckte sie in die tasche. der richter nickte kleinlaut und mary begab sich in ihr büro.

 

ooc: es war ein toller abend, vielen dank an alle für das spannende rp. hier könnt ihr don kendrone ’s erzählung nachlesen, wie sein tag gewesen war. mal sehen, ob ich das nächste mal das arztpaar kennenlernen kann. so wollte ich aber nicht beim essen stören. 🙂 übrigens, ich hasse mesh-klamotten. es war eine elendige anpasserei. die oberteile gingen. ich mußte zwar die größe der brüste auf pralle muttimilchmöpse einstellen, aber das war kein ding. die röcke dagegen gab es nur in „einer“ größe. hintern auf null, muskulatur auf 20, usw., jedes model ist prall und übergewichtig dagegen. 😉

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4 Kommentare zu “mary zeigt zähne / chicago 1928, staffel 1, episode 0,04

  1. Zasta Korobase Dezember 15, 2012 um 18:17 Reply

    Das sind aber mal gewagte Dessous! 😀

    • ganzbaf Dezember 15, 2012 um 18:31 Reply

      nicht wahr? darum habe ich diese für den einzig wahren aufgespart. ;P

  2. mashia Dezember 16, 2012 um 20:55 Reply

    das anpassen hat sich aber gelohnt 🙂

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