james auf reisen – das steampunk-rp die zweite

nachdem sich james hudson aus seinem versteck geschält und sich ein wenig frisch gemacht hatte, aß er etwas von seinem proviant aus dem rucksack, steckte ein paar zehnpfund-scheine ein und verschloss dann den rucksack sorgfältig. vorsichtig bestrich er alle relevanten stellen mit dem von einen amazonas-frosch gewonnenen gift, das er zuvor auf einen pinsel getropft hatte. hudson war ein wenig zittrig und bestrich aus versehen eine hautpartie hinter seinem handgelenk, das noch durch den handschuh geschützt war. aber eben nicht weiter. schnell warf er den pinsel weg, zog die handschuhe aus und wusch sorgfältig die betroffenen hautstellen. dann griff er in seine linke jackentasche, denn dort hatte er ein fläschchen mit dem antigift bzgl. dieser froschgattung und nahm drei tropfen. das fläschchen wanderte wieder in seine jackentasche und er schulterte vorsichtig den rucksack.  so machte er sich an den aufstieg.

 

heissa, das schiff hatte angedockt. so ein imposanter maschinenbetriebener adler der lüfte. so gewaltig und wundervoll. hudson mußte einfach auf das schiff gehen. kurze zeit später stand er der blonden dame von neulich gegenüber, die sich als frau steinfeld vorstellte. oder war der name steinfels? sein namensgedächtnis war ein sieb. sie erzählte ihm, dass sie funkerin auf dem schiff sei und bot sich an, ihm bei der suche nach dem kapitän zu helfen, da sie nach dem mechaniker suchte. es war zwar ein lautes scheppern zu vernehmen, aber nach vielen gängen , auf- und abstiegen, war weder der mechaniker noch der kapitän zu sehen. im gespräch vertieft beklagte die wohlerzogene dame  mit ihm zusammen den untergang der christlichen werte durch die piraterie. soviel edelmut mußte begossen werden und so machten sie sich auf, in richtung leuchtturm.

 

an dessen aufgang standen schon verschiedene leute. der mechaniker zacharias, der kapitän, ein vewegen wirkender mann, der sich später als duncan vorstellte und eine ihm noch fremde dame. später würde hudson von dem namen helena erfahren. aber sein namensgedächtnis… der kapitän würdigte ihn keines blickes, war er doch gerade am süßholzraspeln mit der noch unbekannten dame. diese stellte allerdings klar, dass sie pilotin sei und keine wärmflasche. himmel, der kapitän gab wirklich kein seriöses bild ab. zacharias faselte beständig nur von irgendwelchen technischen dingen, wovon ein vogelkundler so gar keine ahnung hat. james hudson fühlte sich ein wenig unwohl und so pampte er den armen mechaniker an, obwohl eine verwechslung vorlag und zacharias den gefährlich aussehenden duncan meinte. hudson entschuldigte sich für seinen ausbruch und begann mit frau steinfeld die preisverhandlung für die überfahrt. sie einigten sich auf 10 pfund pro tag. 50 pfund bezahlte james sofort. der mechaniker war sehr im technischen gespräch mit duncan vertieft, brabbelte dann irgendwas und stürmte richtung schiff.

 

derweil sprach der kapitän die besatzung darauf an, dass sie unterwegs eine bank ausrauben wollten. hudson fragte ihn, ob er sich eine kabine aussuchen dürfe, da er sich ein wenig schwach fühle, möglicherweise durch das gift an seinem rucksack. der kapitän stockte, scheinbar war es ihm unangenehm im beisein von james über einen bankraub gesprochen zu haben. so tat der vogelkundler, als hätte er davon nichts gehört, während der kapitän ihm das erlaubte und ihn sogar mit dr. hudson ansprach. das ging runter wie öl! aber in anbetracht, dass er nicht nur wegen mordes sondern auch wegen hochstapelei gesucht wurde, war es keine gute idee, es sich gleich mit den neuen „verbündeten“ zu verscherzen. so korrigiert ihn hudson, dass herr oder mr. hudson völlig ausreicht. hudson verabschiedete sich und ging auf das schiff. zügig hatte er eine schöne kabine gefunden, legte den rucksack ab, entkleidete sich halb und verschwand unter die decke. er mußte das gift auskurieren. aber zuvor verarbeitete er noch seine eindrücke.

 

ein bankraub, so so! nachdem bankraub wird er dem kapitän anbieten, in der kombüse zu helfen. eigentlich wurde nur der mechaniker, die pilotin und die funkerin gebraucht. die anderen waren für das betreiben des schiffes nicht notwenig. eine gut gewürzte vorsuppe sollte dem abhelfen. die anderen, bis auf den mechaniker, kann man am zielhafen „absetzen“. auf zacharias hatte hudson ein besonderes auge geworfen. er schien ein wenig einfältig zu sein und nur in der technik firm. was , wenn hudson es schaffte, aus ihm einen intelligenten, ehrgeizigen jungen mann zu formen? vergessen wären der hohn und der schmäh. vergessen wären die steckbriefe. er würde als held der wissenschaft gefeiert werden. ruhm und ehre wären ihm sicher und sobald er geadelt wurde, ist der thron des vereinigten königreiches nicht mehr weit. endlich würde wieder ein nachfahre der stuarts die geschicke des landes lenken. so schlummerte hudson immer tiefer in seine träume.

 

ooc:

 

das rp hat gestern viel spass gemacht. da ich ab samstag 2 wochen im urlaub bin, muss hudson leider die nächsten 3 wochen die vergiftung auskurieren. schöne bilder findet ihr wie gewohnt bei zasta.

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2 Kommentare zu “james auf reisen – das steampunk-rp die zweite

  1. Zasta Korobase Oktober 16, 2012 um 19:12 Reply

    Ich bin Kaspar Hauser! Nur in schlau! 😀
    Nein, nicht wirklich. Nichtmal ´n Wolfskind.

    • ganzbaf Oktober 16, 2012 um 19:28 Reply

      nein? das macht nichts. die geschichte läßt sich gut verkaufen und zum dank gebe ich dir wales als lehen. damit werden die störrischen waliser fester an das königreich gebunden. allerdings müssen dann deine ohren „ausdrucksvoller“ werden. 😉

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