heidi überfällt das militärlager – eschaton die neunte

gut gelaunt erwachte heidi aus der regeneration und stürzte sich sogleich auf ihr experiment. das war aber noch nicht abgeschlossen und das giftige wasser tröpfelte lustig vor sich hin. sie ging wieder nach oben, doch weit und breit war keine mutantenseele zu wittern. es war heiß und so hatte sie keine lust zu irgendwelchen sammelaktionen. warum also nicht das militärlager auskundschaften? gesagt getan. sich hinter einen hügel versteckend witterte sie nach menschen. es war nur diese schießbudenfigur john aufrecht, die mehr schlief wie wachte, sowie flo und alice. der rest schien zu pennen, ihren körpergerüchen nach zu urteilen.

 

so schlich sie sich von hinten an diesen john heran und *zack* *bumm* *bang* *krawazz* lag er von ihrem stab niedergestreckt im dreck. sie humpelte schnell ins innere des lagers und jauchzte, wie sie diverse kisten vorfand. diese waren fix mit den klingen ihres stabs aufgebrochen und sie füllte ihre umhängetasche mit verbandsmaterial, trockenfleisch, batterien und drei gps-empfängern. nun war es zeit, nach den beiden menschinnen zu sehen, die sich scheinbar von dem krach, den sie veranstaltete, nicht stören liessen.

 

sie fand die treppe und ging nach unten. gleich im nächsten raum sassen die beiden und schwatzten. flo, ordentlich und sauber, während alice wie gehabt vor dreck nur so starrte. innerlich grinsend mußte sie daran denken, dass der lagerchef da erstmal mit hammer und meißel ran muss, bevor er sich an ihr vergnügen konnte. flo blieb recht ruhig, während alice vor angst nur so stank. sie drückte alice die spitze der klinge in die seite und teilte ihr mit, dass alice nirgendwo sicher sei, egal welche schandtat sie sich ausdenken würde und wo sie sich verstecken würde. außerdem verlangte sie von ihr, dass alice sie ab nun mit verbandsmaterial versorge.

 

natürlich begann, auch wie gehabt, das große gejammer, dass der oberst ja schon die krankenstation überfallen habe und kaum noch was da sei. was für erbärmliche geschöpfe! heidi deutete auf ihre tasche und befand, dass oben kistenweise von dem zeug steht. sie soll es einfach beschaffen und basta. flo war seltsamerweise sehr ruhig und bat heidi darum alice in frieden zu lassen. da jederzeit verstärkung auftauchen konnte, beschloss heidi, der bitte von flo nachzukommen, aber nicht ohne alice nochmal zu pieksen. sie teilte alice mit, sie würde dem lagerkommandanten rheumasalbe für seine hautprobleme im gesicht empfehlen. dann zog sie sich rückwärts gehend zurück und hastete die stufen rauf, nur raus aus dem lager. im mutanten lager angekommen, begab sich heidi in die unterirdischen räume, packte ihr beutegut neben die versuchsflaschen und hinterließ dem oberst eine nachricht. dann legte sie sich nieder.

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