clowns, blagen und forscher

Serena und Zasta schreiben hier, dass sie keine clowns mögen. zugegeben, in meiner kindheit mochte ich sie auch nicht oder besser gesagt, sie waren mir egal, weil ich sie langweilig fand. das hat sich mit „es“ geändert gehabt. die attribute eines clowns gepaart mit bösartigkeit, das war schon faszinierend. zumal die menschheit ohnehin nicht für das ganze friede, freude und eierkuchen ausgelegt ist. das ist immer wieder an den kriegen dieser welt zu sehen. eigentlich ein sexuelles ding. hätten die kriegstreiber mehr sex, dann würden sie ihren hang zur gewalt vielleicht mehr an den einzelnen auslassen, statt ganze nationen ins elend zu stürzen. wie wir erst letztens auf 3sat lernen konnten, hat sich unser körper seit der zeit als neandertaler nicht verändert. darum wird empfohlen, das essen danach auszurichten, barfuß zu gehen und durch die wüste zu rennen. blöd war nur, dass sich der sprecher widersprochen hatte. erst laberte er davon, viel fleisch *knurrgroll* zu sich zu nehmen und kurze zeit später, nach dem besuch eines dänischen arztes erzählte er, viel gemüse und weniger fleisch. *quietsch* ja, was denn nun? egal, fakt ist, der körper hat sich nicht geändert und somit das hirn auch nicht.

 

hat damals nun ein männchen gegenüber einem weibchen (hier lassen sich auch männchen-männchen oder weibchen-weibchen einsetzen, ganz nach belieben) gespürt, dass sich seine biochemie veränderte und es unbedingt schnäbeln und sich fortpflanzen wollte, so hat es dem weibchen eine leckere mammutkeule mitgebracht. *grunz* nach dem verspeisen der keule, erwartete das männchen natürlich eine gegenleistung. ist ja heute noch so, vor der eigentlichen begattung stehen erst noch unzählige restaurantbesuche an. zurück zum candlelight-dinner in der höhle… ist nun aber ein nebenbuhler mit einer anderen mammutkeule aufgetaucht, so wird das speisende männchen alles daran tun, ihm den garaus zu machen. auch das funktioniert heute noch genauso. naja, irgendwie ist das peinlich, weil es allein darauf beruht, dass man es nicht rafft, dass sich nur die biochemie im körper verändert und man diesen vorgang mit dem begriff liebe romantisiert.
egal, fakt ist, der mensch kann gar nicht friedlich sein, wenn er sich fortpflanzen will. würden sich die regenten der kriegstreibenden staaten daran halten, dann hätten wir definitiv mehr frieden auf erden. daher sind brutale und bösartige clowns völlig normal und sicher auch im steampunk zu finden.

 

aber ich werde keinen steampunk-clown spielen! und auch nicht den Heiner von Berg. was könnte ich mit dem schon spielen, außer, dass er ganz seiner kindlichen natur nach, die mitspieler nervt und altkluge weisheiten von sich gibt. ich konnte altkluge blagen noch nie leiden. das nerven hat zwar durchaus seinen reiz, aber ein rp ist immer ein miteinander und kein gegeneinander. ergo… Heiner wird im inventar versauern und basta!

 

daher habe ich den vogelkundler und schmetterlingssammler James Hudson mehr ausstaffiert. mit dem helm sah er mir zu sehr nach safari aus. daher habe ich ihm einen schicken zylinder mit ausfahrbarem fernglas besorgt. was wäre ein vogelkundler ohne fernglas? dazu einen rucksack, wie ihn jeder brave forscher hat, der auf eine expedition geht, eine pfeife, um die mitreisenden einzustänkern und einen stock, den ich schon ewig im inventar hatte. hier kommen nun die bilder.

 

der vogelkundler am stück:

die zylinderfunktion:

von nahem:

die dinge, die ein forscher auf expedition so benötigt:

 


oh… erm, wie kommt der denn hierher? nein, das hat wohl nichts mit steampunk zu tun. *erröt* aber ich lasse den mal so stehen, falls auch du…

 

die pfeife ist von isculpt.

der zylinder ist von Sidney Arctor und nennt sich Topnocular Hattoscope. ich denke, man kann ihn dort bekommen.

der rucksack ist hier zu finden und ist von TruelyScrumptious Aristocrat.

der stock ist von Django Yifu und laut profil hier zu finden.

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2 Kommentare zu “clowns, blagen und forscher

  1. Zasta Korobase September 28, 2012 um 08:28 Reply

    Der Forscher ist – wie ja schon gelobt – wirklich klassisch. Gefällt mir sehr! Erinnert mich an diesen Russen, der überall auf der Welt Pflanzensamen gesammelt hat, damit sich die Nahrungsmittelproduktion steigern ließe, und dafür am Ende ins Gefängnis kam und dort verhungerte. Stalinismus war schon toll.

    • ganzbaf September 28, 2012 um 08:36 Reply

      danke. 🙂 nun ja, wie jede regierende staatsform. diktaturen sind eben ein wenig schlimmer wie demokratien. wobei letztere auch nicht unbedingt zimperlich vorgehen. im grunde hat sich nichts geändert, es hat der das sagen, der die größte keule schwingen kann.

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